Selbsthilfegruppe für jung und jung gebliebene Schädel- Hirnverletzte

Manderscheid 2015


Ausflug zur DJH Manderscheid

Sechs Mitglieder unserer SHG-Darmstadt unternahmen vom 25. bis zum 27. September 2015 einen Ausflug nach Manderscheid. Manderscheid ist eine rheinland-pfälzische Stadt im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Die Stadt liegt in der Südeifel zwischen den Flüssen Lieser im Osten und Kleine Kyll im Westen. Nord-Östlich Manderscheids liegt das Bleckhausener Wacholderschutzgebiet, das größte seiner Art in der gesamten Eifel. Unser Ziel war die Jugendherberge in Manderscheid, in der wir die Tage übernachteten.

Foto: Die Jugendherberge

Als wir mit dem Auto kurz vor Manderscheid waren, beschlossen wir kurzer Hand, die Reise - nach Luxemburg, vorbei an Manderscheid - fortzusetzen, um dort zuerst noch etwas günstig einzukaufen...

Als der Kofferraum und auch der Auto Tank gut gefüllt war, fuhren wir dann weiter zur Jugendherberge. Dort gut angekommen checkten wir ein und trugen das Gepäck in die Zimmer. Mittlerweile war es schon 17.30Uhr geworden, als wir uns auf das Abendessen vorbereiteten, das es um 18.00Uhr gab.

Nudeln mit Tomatensoße stand auf dem Essensplan, welche wir genüsslich und gut schmeckend verdrückten. Nach dem Abendessen gingen wir gut gesättigt ein wenig in die City von Manderscheid und suchten uns ein Lokal, um gemeinsam den Abend zu verbringen.

Schließlich wurden wir schnell fündig, gingen hinein und ließen den Abend dort ausklingen. Es näherte sich doch ziemlich schnell die Geisterstunde, als wir dann wieder den Heimweg zur DJH antraten. Müde und erschöpft suchten wir unsere Schlafgemächer auf...

Foto: Zimmer D1 01

SAMSTAG:

Am Samstag unternahmen wir nach dem Frühstück einen Ausflug zur Kreisstadt Daun. Dort angekommen, spazierten wir etwas durch die Innenstadt. Nach einer Weile suchten wir uns ein Cafe und machten eine kleine Pause. Während wir zusammensaßen, kam die Idee auf, nach Bernkastel-Kues zu fahren, um dort die Gruppenleiterin von der "SHG Bernkastel-Kues / Landesverband Aphasie" zu treffen (http://landesverband-aphasie.de). Spontan telefonierten wir mit ihr. Nachdem Sie die Idee gut fand, machten uns auf den Weg nach Bernkastel-Kues...

                                                                  Foto: Rathaus von Bernkastel mit Marktplatz

Bernkastel-Kues gliedert sich in die vier Stadtteile Andel, Bernkastel, Kues und Wehlen. Die Stadtteile Bernkastel und Andel liegen am rechten, die Stadtteile Wehlen und Kues am linken Moselufer. Bernkastel-Kues liegt im Moseltal, zirka 50 Kilometer von Trier entfernt. Die höchste Erhebung ist der Olymp (415 m ü. NN), der niedrigste Punkt (107 m ü. NN) liegt am Moselufer. Als wir in Bernkastel ankamen, fuhren wir zu einem Parkplatz, der direkt an der Mosel und den Schiffsanlegestellen lag. Dort trafen wir uns 30 Minuten später mit Karin, der Gruppenleiterin der SHG Bernkastel-Kues.

Foto: Das Schiff "Moselperle"

Eine einstündige Rundfahrt auf der Mosel sollte an diesem Tag unsere erste Unternehmung in Bernkastel sein. Also gingen wir zum Fahrkartenschalter, um uns Fahrscheine zu kaufen. Um 13.00 Uhr fuhren wir dann mit der "Moselperle" von Bernkastel moselaufwärts, vorbei an vielen Weinbergen und der Burgruine Landshut in Richtung Brauneberg. Dort machte das Schiff kehrt und fuhr dann moselabwärts vorbei an Bernkastel-Kues zum Hafen nach Andel, wo der nächste Wendepunkt des Schiffes lag, um wieder zurück nach Bernkastel zu fahren. Die Stunde auf dem Schiff ging doch sehr schnell vorbei, sodass wir kurz darauf wieder bei Bernkastel anlegten und das Schiff verließen. Wir hatten sehr viel Spaß auf dem Schiff bei herrlichem Wetter...

Bildergalerie Moselfahrt

"Was gibt es schöneres als eine gute Tasse Kaffee und Kuchen an der Mosel?" - fragte uns Karin. Schulterzuckend schauten wir sie an und ließen uns überraschen. Also führte Sie uns nach der Schifffahrt noch ein wenig durch die romantische Altstadt von Bernkastel mit dem Ziel, ein gutes und schönes Cafe zum Verweilen aufzusuchen. Neugierig und interessiert folgten wir ihr, während Sie uns die Altstadt von Bernkastel zeigte. Wir gingen über den Marktpatz mit dem Rathaus, am kuriosen Spitzhäuschen und am Bärenbrunnen vorbei. Viele andere schöne Fachwerkhäuser fielen uns dabei ins Blickfeld.

Foto: Das Spitzhäuschen von Bernkastel.

Dieses Gebäude ist schon gut 600 Jahre alt und besticht vor allem in seiner ungewöhnlichen Art. Nicht ganz gerade, dafür äußerst romantisch und eben mit dem spitzen Dächschen versehen, ist es ein echter Hingucker und eine allseits beliebte Weinstube. Ein weiteres interessantes Objekt war der Bärenbrunnen, der mitten in Bernkastels Altstadt steht, zwischen Marktplatz und Graacher Tor. Der Wittlicher Künstler Johannes Scherl schuf einen Brunnentrog aus massivem grauem Basalt, auf dem sich zwei fast lebensgroße Bären aus Bronze tummeln. Der Bär gilt als das Bernkasteler Wappentier.

Foto: Bärenbrunnen in Bernkastel

Der Bärenbrunnen ist zu einem der Wahrzeichen der Stadt Bernkastel-Kues geworden. Nach einer rund halben Stunde Fußmarsch kamen wir dann am Cafe K an. Karin führte uns hinauf auf die Terrasse, von der man einen schönen Blick auf die Mosel hatte. Rund eine Stunde saßen wir auf der Terrasse und hatten viel Spaß und Unterhaltung miteinander...

Foto: "Im Cafe K"

So gegen 16.00 Uhr machten wir uns dann wieder auf dem Heimweg zur DJH. Karin gab uns noch einen Tipp, einen kleinen Umweg nach Ürzig zu machen. Dort befindet sich eine Anhöhe, von der man eine herrliche Aussicht über das romantische Moseltal hat. Da sich Karin in der Gegend gut auskannte, folgten wir ihr mit unseren Autos bis zur Anhöhe, hielten an und stiegen aus. In der Tat hatte man dort einen wunderschönen Blick über das Moseltal. Auch die neu entstehende Hochmoseltalbrücke mit ihren imposanten Ausmaßen brachte uns zum Staunen.

Fotos: Moseltal mit entstehender Moseltalbrücke

Schließlich verabschiedeten wir uns alle von Karin und fuhren wieder zur Jugendherberge nach Manderscheid zurück. Dort kamen wir so gegen 17.30 Uhr an. Nach einer kleinen Pause gingen wir um 18.00 Uhr zur Manderscheid-City in ein gutes Restaurant, um dort den Aufenthalt mit einem guten Abend-essen ausklingen zu lassen. Wir entschieden uns für das Hotel am Ceresplatz. Da es nicht so weit weg war von der Jugendherberge, wurde es für viele von uns interessant.

Fotos: Hotel am Ceresplatz

Bis 21.30 Uhr verweilten wir dort, bevor wir uns wieder mit prall gefülltem Magen auf den Heimweg machten. In der Jugendherberge saßen wir noch im Bistro bis ca. 22.30 Uhr, bevor wir uns dann alle zum Schlafen legten. Mitgebrachte Minimohrenköpfe versüßten uns den Abend sehr...

Foto: Im Bistro der DJH

SONNTAG:

Um 8.00Uhr trafen wir uns alle ein letztes mal zum Frühstück bevor es wieder nach Hause ging. Zu schnell gingen die Tage vorbei. Wir packten unsere Taschen, bezahlten unsere Rechnungen und fuhren so gegen 9.30 Uhr wieder nach Hause.